Kurzgedanken · 8. Oktober 2025 · 1 Min.

Die besten Tools? Sind die, die keiner erklären muss.

Wenn ein Tool 30 Minuten Einführung braucht, ist es das falsche Tool. Eine Regel, die ich in 250+ Projekten gelernt habe.

Ich erinnere mich an eine Schulung, in der es darum ging, wie man ein 3D-Produktmodell präsentiert.

  • 0 Minuten Einführung, 60 Minuten Anwendung, 2 Stunden Nachfragen.

Am Ende hat sich das Team trotzdem wieder auf PowerPoint verlassen.

Warum?

  • Weil das Tool nicht selbsterklärend war.
  • Weil es im Alltag kompliziert war.
  • Weil es zwar viel konnte – aber nichts schnell.

Seitdem habe ich mir eine Regel gesetzt:

Wenn ich ein Vertriebstool länger erklären muss als das Produkt, das ich damit zeigen will – ist es das falsche Tool.

Heute arbeite ich mit Formaten, die ohne Vorwissen funktionieren. Die auf dem iPad genauso gut laufen wie auf dem alten Laptop vom Außendienst. Und bei denen Kunden intuitiv verstehen, was passiert – weil es sich einfach logisch anfühlt.

Das ist kein technischer Fortschritt. Das ist ein Fortschritt in der Nutzerorientierung.