Der große Unterschied zwischen interner Logik und Kundenlogik
Was intern selbstverständlich ist, ist für den Kunden neu. Technische Logik und Kundenlogik sind zwei verschiedene Sprachen.
Wenn ich mit Konstrukteuren, Produktentwicklern oder technischen Geschäftsführern spreche, höre ich oft:
„Eigentlich ist das alles ganz logisch aufgebaut."
„Man sieht doch sofort, wie das funktioniert."
„Unsere Kunden sind doch technikaffin – die verstehen das."
Technisch gesehen stimmt das oft. Aber: Technische Logik ≠ Kundenlogik.
Ein Beispiel aus einem Projekt: Ein hochkomplexes Maschinenmodul – in der Entwicklung mehrfach optimiert, effizient, modular, durchdacht. Aber im Vertriebsgespräch? Verwirrung. Nachfragen. Verständnisprobleme.
Was intern selbstverständlich ist, ist für den Kunden neu. Und er hat weder die Zeit noch das Vorwissen, sich in die Produktstruktur „einzulesen".
Deshalb reicht ein gutes Produkt nicht – es braucht eine gute Erklärung. Nicht als PDF. Nicht als 70-Seiten-Präsentation. Sondern visuell, intuitiv, interaktiv.
Wer sich die Mühe macht, Produkte aus Kundensicht zu erklären, hat nicht nur die besseren Gespräche – sondern auch den schnelleren Abschluss.